Hunde artgerecht beschäftigen

Jeder Hundebesitzer beschäftigt sich gern mit seinem besten Freund. Doch wieviel Beschäftigung und welche Art von Beschäftigung braucht Ihr Hund, um eine ausgeglichenes Leben an Ihrer Seite zu führen?

Jeder Hund ist anders und doch gibt es ein paar Gemeinsamkeiten, die Hundebesitzern dabei helfen können, das für ihren Hund ideale Maß an Beschäftigung herauszufinden. Begeben wir uns auf Spurensuche.

Im Gleichgewicht: Beschäftigung und Ruhe

Wenn wir voraussetzen, dass ein Hund im Durchschnitt 2 Stunden Beschäftigung am Tag braucht, kann für einen Familienhund neben den üblichen Gassirunden schon ein Gang in die Stadt, ein spielerischer Spaziergang oder ein neues Element im Alltagstraining das tägliche Pensum zur Zufriedenheit ausmachen.

Spaziergänge im Lieblingspark, Ausflüge in neue Umgebungen, Besuch, Spielen, Gehorsams- oder Trick-Training, Hundesport u.v.m.
Das heißt aber auch: An manchen Tagen reicht dem Hund schon sein „Job“ als Alltagsbegleiter aus. Viele Menschen neigen dazu, eher zu viel mit ihrem Hund zu machen, denn Hunde haben ein höheres Schlafbedürfnis als wir Menschen und das liegt bei durchschnittlich 15 –18 Stunden pro Tag. Abweichungen ergeben sich durch das Alter des Hundes, den Konstitutionstypen oder den Gesundheitszustand.

Die wichtigsten Hunde-“Hobbies“ (die Menschen nicht immer teilen)

  • ausgiebiges Schnüffeln → drinnen oder draußen (in sicherem Gelände) ein Suchspiel einplanen, auch während des Spaziergangs ist das eine beliebte Abwechslung
  • als Beutegreifer lieben es viele Hunde, Beute in Form von Spielzeug zu verfolgen, aufzustöbern und dann zu „fressen“ → Apportierspiele, Verstecken von Dummies, „Abgeben“ gegen Futterbelohnung
  • Laufen, kleine Streifzüge, Erkunden → Ausflüge in die Umgebung oder erkundigen Sie sich nach Freilaufzonen, hier darf ihr Hund von der Leine gelassen werden und kann in Ruhe seinen Instinkten folgen, Bekanntschaften schließen und seine Sozialkompetenz ausbauen
  • Beschäftigung mit „Beute“ → Futterbelohnungen können in Papier, Kartons oder Stoff eingewickelt werden
  • Nähe genießen → Streicheln, gemeinsames Spiel, einfach „dabei sein“ machen Hunde glücklich.
  • Schlafen: Hunde schlafen gern vormittags und nachmittags ein paar Stunden
  • Und nicht zuletzt: Hunde → Hunde sind soziale Tiere, fördern Sie Freundschaften, gehen Sie gemeinsam spazieren, in vielen Städten werden mittlerweile auch Hundespaziergänge angeboten

Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind vielfältig und vieles davon kommt auch den Besitzern zugute, besonders, wenn Sie an der frischen Luft mit ihrem besten Freund Zeit verbringen.