Woran erkenne ich eine Allergie bei meinem Tier?

In der Tierarztpraxis sind Allergien in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema geworden. Der Verdacht einer Allergie wird insgesamt häufiger geäußert als tatsächlich nachgewiesen. Denn die Diagnose einer Allergie, insbesondere wenn diese auf Futtermittel bezogen sein sollte, gestaltet sich aufwändig und der Weg zum Behandlungserfolg ist lang (Wochen bis Monate). Die Futtermittelallergie ist nach der Atopie (einer Allergie gegen Umwelteinflüsse, z.B. Pollen) und den Flohbissallergien die dritthäufigste Ursache für Juckreiz und Wundscheuern der Haut aufgrund der unangenehmen Empfindung (Pruritus) [1].

Die eindeutige Diagnose einer Allergie ist schwierig, denn als „klassisch“ angesehene Symptome wie z.B. Durchfall, Juckreiz oder entzündete Ohren können auch andere Ursachen als eine Allergie haben. Klar ist: Eine Diagnose kann bei Allergieverdacht nur der Tierarzt stellen, nur er hat das Know-how, ernährungsbedingte Gesundheitsprobleme zu erkennen.
Zunächst müssen Erkrankungen ausgeschlossen werden, die gleiche Symptome hervorrufen können. Sind organische Erkrankungen ausgeschlossen, beginnt die Forschung nach möglichen Allergieauslösern.

Über eine sogenannte Eliminationsdiät werden nach und nach einzelne Zutaten in den Futterrationen weggelassen. Sollte es Ihrem Tier unter einer Eliminationsdiät jedoch eindeutig bessergehen, entscheiden sich viele Tierhalter, diese Ernährungsweise beizubehalten. An diesem Punkt werden viele Tierhalter erstmals damit konfrontiert, das Futter für ihr Tier selbst zuzubereiten und es stellt sich die Frage: Wie kann ich sicher sein, dass mein Tier trotzdem alles bekommt, was es braucht? Hier hilft Ihnen almapharm in Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt weiter.

almapharm unterstützt Tierhalter, die Futterrationen selbst zubereiten, diese bedarfsgerecht mit allen lebenswichtigen Nährstoffen, Mineralien und Spurenelemente zu ergänzen. astorin® MultiVital h.a. und astoral® MultiVtal h.a. sind konzipiert zur bedarfsgerechten Ergänzung von selbstgekochten Futterrationen und einer hypoallergenen Zusammensetzung ohne tierische und pflanzliche Proteine, Hefen, Aroma- und Konservierungsstoffe.

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Quellen
[1] Dillitzer, N. Tierärztliche Ernährungsberatung. Diätik und Fütterung von Hunden, Katzen, Reptilien; Meerschweinchen und Kaninchen, 2. Aufl. München: Elsevier.

[2] Reedy LM, Miller WH, Willemse T. Allergische Hauterkrankungen bei Hund und Katze. Schlütersche Verlag; 2002.